Samstag, 20. Dezember 2008

Wie es dann weiter ging..

Fortsetzung von Teil 1 - Jetzt ist es also doch passiert

Ich war so frech und habe mir die Liste der Single Malts der Bar kopieren lassen, denn da waren so schöne Beschreibungen drauf - richtiggehende Reizwörter für Weinliebhaber!
Kostprobe gefällig?
  • "..Aprikose, Honigmelone, .., gefolgt von der pikanten Süße des Rotweins in der Nase.." (Bowmore Dusk)
  • "Duft nach Rosen, wunderbare Ausgewogenheit nach Sherry, Nuss, Anis und betonten Orangenblättern. Abgang: Kekse, Lakritze und Toffee" (Aberlour 15Y)
  • "..fruchtig, Passionsfrucht, rosinig, .., weinig.., Aniseinflüsse" (Balvenie 21Y)
  • "..Duft nach Toffee, Bitterschokolade, geröstete Nüsse, später Salz und Pfeffer.." (Talsiker 18Y)
  • "..Birne, .., Zitrusfrüchte, Abgang von Melone" (Springbank 10Y)
Ein letzter Test sollte mochmals Gewißheit schaffen. Also ab in einen gutsortierten Fachhandel. Die Erwartungen waren aufgrund der Beschreibung des Malts sehr hoch. Erstanden habe ich wegen der spannendenden Aromatikbeschreibungen eine kleine 0,2l-Flasche (zur Risikominimierung!) Lagavulin 16Y, welche ich so im Wein noch nie gefunden habe:
  • "Meeresgischt, Torfrauch, entwickelt sich zu öliger grasiger und besonders salziger Note"
Ich wurde nicht enttäuscht. Ein sensationelles neues Geschmacksspektrum eröffnete sich mir da - rauchig, speckig, salzig, dicht und mit unglaublicher Intensität und schier unendlichem Nachgeschmack!

Jetzt hatte ich Gewißheit und es war sonnenklar - willkommen - ich bin angelangt in einer neuen Welt des "Schmeck-Erlebens"!

..und die Geschichte geht weiter..

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